Einkaufswagen
Login
Suchen Sie auf unserer Seite nach Produkten
Settings
Weitere

Währung

Sprache

Versandkosten

Versandkostenfrei ab €50 in Deutschland

Versandkostenfrei ab €150 Weltweit*

*Der Versand in die Schweiz und Liechtenstein ist bei Bestellungen über €200 kostenlos.

Schwarzer Pfeffer

Der Pfefferstrauch (Piper nigrum), auch Schwarzer Pfeffer oder kurz Pfeffer genannt, ist eine Pflanzenart aus der Familie der Pfeffergewächse (Piperaceae). Die Früchte werden wegen des darin enthaltenen Alkaloids Piperin als scharf schmeckendes Gewürz verwendet. Zur Unterscheidung von ähnlichen Gewürzen spricht man auch vom echten Pfeffer. Die Früchte des Schwarzen Pfeffers (botanischer Name) sind nicht immer schwarz. Je nach Erntezeitpunkt und weiterer Behandlung haben die Pfefferkörner verschiedene Färbungen: grüner Pfeffer, schwarzer Pfeffer, weißer Pfeffer, roter Pfeffer.

Die Pfefferpflanze ist eine ausdauernde, verholzende Kletterpflanze, die an Bäumen emporwächst und rund zehn Meter hoch werden kann. In der Kultur hält man die Pflanze üblicherweise auf einer Höhe von 3 bis 4 Metern. Die kleinen, unauffälligen Blüten stehen in ca. 10 Zentimeter langen Ähren mit 50 bis 150 Einzelblüten, die bei kultiviertem Pfeffer, anders als bei Wildsorten, zum größten Teil (bis zu 90 Prozent) zwittrig sind. Nach der Befruchtung entwickeln sich in typischerweise 8 bis 9 Monaten reife Früchte (Steinfrucht). Von einer Pfefferpflanze kann zweimal jährlich Pfeffer geerntet werden; die Pflanzen bleiben bis zu 30 Jahre ertragreich. Die ursprüngliche Heimat dieser Pflanze ist Indien, speziell die Malabarküste. Im Zuge der Ausbreitung der indischen Kultur nach Südostasien gelangte der Pfefferanbau vor ca. 1000 Jahren in das heutige Indonesien und Malaysia.

Geschichte
Bevor der Gütertransport mit Schiffen von Asien nach Europa üblich wurde, musste Pfeffer aus seinem damals einzigen bedeutenden Anbaugebiet in Südwest-Indien nach Europa auf dem Landweg transportiert werden. Seine Haltbarkeit und Schärfe machten ihn zum idealen Fernhandelsgut. Pfeffer dominierte bereits in der Antike (Römisch-indische Beziehungen) den Gewürzhandel zwischen Asien und Europa. Mit Karawanen und über den Seeweg durch das Rote Meer wurde er in den Mittelmeerraum bzw. das römische Reich transportiert. Das Bremer Pfefferkorn vom Anfang des 13. Jahrhunderts ist der älteste erhaltene Fund als Gewürzmittel nördlich der Alpen. Pfeffer war ein kostbares Gut und wurde zeitweilig mit Gold aufgewogen. Händler, die ihren Reichtum unter anderem dem Pfeffer zu verdanken hatten, wurden als Pfeffersäcke bezeichnet. Pfeffer war ein Luxusartikel, erhielt aber seine Bedeutung vor allem dadurch, dass mit seiner Hilfe Lebensmittel lange haltbar gemacht werden können. Darüber hinaus galt er auch als Heilmittel.

de.wikipedia.org/wiki/Pfeffer
Älterer Post Neuerer Post

Related Posts

Heißes für den Herbst
Heißes für den Herbst
Den Abend mit einer heißen Tasse Tee ausklingen lassen – in der Herbstzeit gibt es kaum etwas Gemütlicheres. Will man...
Read More
Jivamukti meets Manu's
Jivamukti meets Manu's
Yoga ist keine Modeerscheinung sondern fester Bestandteil unseres Alltags. Wie auch nicht?  Yoga vereint Körper, Geis...
Read More
Ferment all things!
Ferment all things!
Alle tun es. Egal ob Gemüse oder Tee, Fermentation ist das nächste große Ding. Die Technik aus Großmutters Zeiten wir...
Read More
Pai Mu Tan Tee
Pai Mu Tan Tee
Nach Manu’s dunklem Pu Erh Tee – wie versprochen – der weiße Drache! Jetzt ist der perfekte Zeitpunkt um sich mit Man...
Read More