KITCHEN KIMONO-KEIKOGI

Keikogi [keːko.gi] (jap. 稽古着) ist der japanische Ausdruck für einen Trainingsanzug, im internationalen Verständnis im Gegensatz zur japanischen Ursprungsbedeutung ausschließlich verwendet für die traditionelle Bekleidung in den japanischen Kampfkünsten (Budō). Die in Japan gebräuchliche Bezeichnung für diese Unterart des Trainingsanzugs ist Dōgi [doː.gi] (道着). Auch trifft man international sehr häufig Bezeichnungen an, die sich aus der praktizierten Kampfkunst plus der Silbe -gi zusammensetzen, wie zum Beispiel Aikidōgi, Jūdōgi oder Karategi. Die häufig verwendete Kurzform Gi ist ebenfalls sehr verbreitet, würde jedoch in Japan so nicht unbedingt verstanden. Vergleichbare Kleidungsstücke findet man in Japan heute als traditionelle Hausanzüge Jimbei. Keikogi bestehen in der Regel aus einer Jacke (Uwagi), einer Hose (Zubon) und einem Gürtel (Obi) und entwickelte sich aus einer traditionellen japanischen Unterbekleidung, die man unter einem Kimono trug. Schwere des Stoffes, Schnitt und Farbe dieser Bekleidung variieren stark zwischen den verschiedenen Disziplinen und deren speziellen Anforderungen. Die traditionelle Farbe ist weiß, doch sind auch schwarz und blau gängige Farben.

In einigen Disziplinen und Stilen wird über die Farbe des Keikogis und/oder des Gürtels die Graduierung bzw. der Entwicklungsstand der Übenden angezeigt.

https://de.wikipedia.org/wiki/Keikogi

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Ira Hadžić  http://www.WanderAtLarge.com/